Heute gönnten wir uns mal wieder einen Tag zum Ausschlafen. Das war nach der gestrigen Reise bitter nötig. Gegen 10 Uhr Morgens wachten wir auf und grübelten was wir denn überhaupt anschauen können. Ich wollte natürlich unbedingt noch mal zum Strand (brauni werden), Jonassi hatte nichts gegen Strand wollte aber noch etwas anderes sehen.
Durch die praktische App “Grab” organisierten wir uns in kürzester Zeit ein Taxi, welches uns nahe des Hotels abholte und für sagenhafte 5€ und 30 Minuten Fahrt zu dem ausgesuchten Strand brachte. Er war wunderschön mit weichem sehr weißen Sand und süßen kleinen Restaurants.
Wir entschieden uns gleich für eines der Restaurants, weil wir bis dato noch nichts gegessen hatten.
Nach dem echt leckeren Essen liefen wir den Strand entlang und suchten uns ein ruhiges Plätzchen zum Hinlegen. Es war so heiß, dass wir uns auch erst einmal im Meer abkühlten mussten.

Während wir uns hinlegten, googelte Jonassi, was es sonst noch spannendes auf der Insel gibt, dass man sich anschauen könnte.
Das Sky Cab (Seilbahn auf den höchsten Berg von Langkawi) mit Sky Bridge (Kurvige Hängebrücke) klang sehr spannend und sehenswert. Also organisierten wir uns wieder ein Grab-Car, welches innerhalb von 5 Minuten vor Ort war und ließen uns zu dem Sky Cab fahren. Es war eine Seilbahn von einem österreichischen Hersteller mitten in den Bergen Lankgkawis. Wir besorgten uns Tickets, verbrachten die Zeit bis es nach oben ging mit essen und dem Besuch eines Hasen Zoos.

Nun ging es ans Anstellen, ohwei das konnte dauern! Die Schlange war ewig lang.. Das hätte locker über eine halbe Stunde gedauert. Nicht bei unserem Glück! Ich drehte mich nur zufällig um, da sah mich eine Mitarbeiterin der Bahn an und fragte mich, wie viele Personen wir denn wären, ich meinte zu zweit, dann deutete sie mir, dass wir mitkommen könnten, sie bräuchten noch genau zwei Personen, um die Gondel zu füllen. Das konnte nicht wahr sein, wir sparten uns über eine halbe Stunde anstehen und konnten über die Expressline direkt in die Gondel einsteigen 😂
Wir stiegen an der ersten Station aus und machten noch Bilder von der Landschaft, dann stiegen wir in die nächste Gondel und es ging ganz hoch zur Sky Bridge.
Der Abstieg zur Brücke war recht steil und die Treppen uneben, uns kamen schon immer Leute entgegen, die wieder rauf wollten und schier am Boden lagen, da sie so erschöpft waren. Na bravo, das konnte später ja lustig werden.
Die Sky Bridge war völlig faszinierend! Sie hing an einem Metallpfosten und daran befestigten Drahtseilen. Sah wackelig aus und war es dann auch letztendlich. Die Brücke schaukelte für unseren Geschmack ein wenig zu arg, Jonassi konnte sein Unbehagen gut verbergen, ich jedoch musste mit meinen Händen als Scheuklappen bald drüber rennen 🙈 Schnell die wichtigsten Bilder geschossen, dann ging es wieder zurück auf festen Boden.
Der weg hinauf war viel besser als gedacht, nach der anfänglichen Sorge. Wir waren konditionell anscheinend wesentlich besser aufgestellt 😎 Mein Kopf war lediglich hochrot auf Grund der knapp 34 Grad.
Als wir wieder auf der Plattform der Gondel waren, gingen wir noch zum höchsten Aussichtspunkt. Dort hingen unendlich viele, von Besuchern gravierte Schlösser, an dem Geländer.
Nun stellten wir uns aber wieder für die Fahrt bergab an. Wir hatten eine sehr nette malaysische Familie in unserer Gondel, mit denen wir uns unterhielten. Sie waren selbst auch das erste mal auf Langkawi und waren wohl so erstaunt von uns, dass sie gleich einen Selfie m uns machen wollten. Das lag wohl auch an meinem roten Kopf und Jonassis verschwitzer Stirn.
Um zum Hotel zu kommen, bestellten wir uns wieder ein Grab Car. Hier genossen wir nach der großen Anstrengung eine kühle Dusche.

Nun ging es ans Essen! Es war schließlich Weihnachten und wir wollten etwas leckeres! Wir suchten uns ein Restaurant in der Nähe aus, welches sehr gute Rezessionen hatte und was soll man sagen, es war eins der leckersten Weihnachtsessen, die wir je hatten! Es bot koreanische Speisen an und hieß HaRoo.
Es bestand aus sehr vielen verschiedenen Teilen:
1. Jonassi: Eine würzige Suppe mit Nudeln und Rind, dazu gab es Reis
2. Nini: Eine Suppe mit Meeresfrüchten
3. Gemeinsam: Eine Seetang Suppe mit Reis, Außerdem ein paar typisch Koreanische Vorspeisen (Etwas sehr Scharfes, Eierröllchen und Pfannkuchen o.ä.), welche uns der Kellner brachte.
Außerdem bekamen wir nach unseren Hauptgängen noch eine kostenlose Nachspeise spendiert.

Nicht nur das Essen war sehr überzeugend, auch die Betreiber und Bedienungen waren so so lieb. Sogar die Chefköchin höchstpersönlich erkundigte sich bei uns, ob alles schmeckt und wir noch etwas bräuchten.
Man konnte nur bar bezahlen und wir hatten nicht mehr genug Geld, die Bedienung fuhr den Jonassi dann extra mit dem Roller zur Bank, die erste lehnte die Kreditkarte ab, wie die zweite auch, also fuhren sie zur dritten. Die versagte nicht und die zwei kamen wieder angerollt 😋
Beim Verabschieden bekamen wir noch eine extra für uns gefertigte Nachspeise (Reisbobbl mit Honig) mit auf den Weg, das fanden wir so süß, dass wir fragten, ob wir denn alle zusammen noch ein Bild als Erinnerung machen könnten. Und seht selbst 

Das Reisen ist so wertvoll mit all den Erlebnissen! Ich stelle es jedes mal wieder fest. Man lernt die herzlichsten Menschen kennen.
So nun ging es schnell zum Hotel, es musste ja auch noch dringend gewaschen werden 😊 Jonassi suchte einen Self-Service Waschsalon um die Ecke, wir packten die Wäsche zusammen und liefen los. Der Salon sah sehr modern aus und es war auch noch echt viel los, obwohl es schon kurz vor halb 12 war.
Sehr nette Damen gaben uns ihr Waschmittel, damit wir nicht extra eines kaufen müssen (heute war echt ein reiner Glückstag, mit unglaublich vielen tollen und vor allem netten Menschen).
Nach 25 Minuten konnte die Wäsche in den Trockner, der weitere 25 Minuten brauchte. Um halb eins konnten wir mit unseren sauberen Wäsche zurück zum Hotel. Wir legten die Wäsche noch zusammen und packten schon ein paar Sachen für die anstehende Abreise.
Gute Nacht und leider schon auf Wiedersehen Langkawi!

Korrigiert by Jonassi