Logbucheintrag Nr. 6
Mittwoch, 18. Dezember
Koh Phangan, Bungalow direkt am Meer im Sea Breeze Resort
29°C, sehr schwül, Wetterbedingt – Regen

Unser Morgen begann sehr entspannt mit einem Frühstück, bei welchem mir schon wieder der Schweiß von der Stirn läuft bei dieser schwülen Hitze.
Ich decke mich mit Spiegelei, Toast, Pancake und Ananassaft ein. Außerdem wollte ich den Salat probieren und hier wurde ich mit dem besten Dressing der Welt überrascht. Aber ich kannte den Geschmack! Und nach kurzem überlegen war es mir klar: Ich kenne den Geschmack aus dem japanischen Restaurant “Watami” in Gersthofen. Auch hier habe ich es schon im Salat geliebt! 😍
Ninni hatte Rührei, Toast, einen Pancake, Orangensaft und später ebenfalls noch einen Salat.
Die Angestellten hier sind alle so unglaublich herzlich und freuen sich riesig, wenn sie einem helfen können oder auch nur, wenn sie einen frischen fluffigen Pancake für dich zubereiten dürfen.
Das lag wohl auch daran, dass Ninni und ich aktuell eine der wenigen Gäste sind. Wir hatten das Frühstück fast für uns alleine, genauso wie den Pool. Absolut traumhafte Ruhe nach dem lebendigen Bangkok!

Nun steht jedoch unsere Weiterreise vor der Tür, was ich schon sehr traurig finde.
Wir packten also unsere sieben Sachen und begaben uns zur Rezeption um auszuchecken. Uns wurde direkt angeboten ein Taxi, für insgesamt 300 Baht, zu bestellen, was wir gerne bejahten. Während wir noch auf das Taxi warteten, hat es angefangen zu regnen 😱 Zum Glück hat es aber kurz darauf gleich wieder aufgehört.

Falls jemand auf Koh Phangan ist, dann kann ich das Sea Breeze Resort nur wärmstens empfehlen! 😊 Und für alle die Lust auf Party haben – Die Full Moon Party wäre praktischerweise direkt nebenan 😋

Als wir am Pier ankamen, mussten wir noch in dem Seatran Office unsere Karten für die Fähre abholen und knapp eine halbe Stunde warten. Die Fahrt mit der Fähre dauerte knapp 1,5 Stunden und schon sind wir auf Koh Tao angekommen. Leider regnete es zwischenzeitlich wieder und der blaue Himmel ließ auch auf sich warten.

Direkt am Pier wurden wir mit einem eigenen Hotel-Shuttle zum Sai Daeng Resort gebracht. Die Fahrt war wieder genauso wild, wie auf Koh Phangan und ging über sehr steile Hügel und verdammt enge Serpentinen, wenn man das überhaupt so nennen kann.

Unser Resort liegt eigentlich am letzten Zipfel des Insel. Der Vorteil hierbei ist jedoch, dass es wieder enorm ruhig ist und der Ausblick grandios ist!

Die erste Amtshandlung war natürlich die Gegend zu erkunden, sowie den direkt anliegenden Strand.

Da sich die Stadt auf der anderen Seite der Insel (Sage und Schreibe 2 km weit weg 😉 ) befindet, gibt es einen Shuttleservice vom Resort aus. Für 100 Baht kommen wir hier in die Stadt und die Rückfahrt ist kostenlos. Der einzige Nachteil ist jedoch, dass man Plätze für die Fahrt reservieren muss und wie soll es auch anders sein – wir haben für 18 Uhr keine mehr bekommen und konnten also erst um 20 Uhr die Stadt unsicher machen. Der Hunger musste also noch etwas warten bis er gestillt wurde…

Die Zeit verging dann doch wie im Fluge und wir machten uns mit dem Shuttle wieder auf der Achterbahnstraße zur Stadt. Wir wurden dort an einer Bank raus gelassen, welche auch der Treffpunkt für unsere Rückfahrt war.

Wir sind kaum einen Meter gelaufen und schon reihte sich ein Thailändisches Restaurant an das andere. Entschieden haben wir uns letzten Endes für das “Yang”. Dort habe ich über Google einen sehr ansprechenden Chickenburger für umgerechnet knapp 1,80 € gefunden, den ich unbedingt probieren wollte. Nini entschied sich hier für eine Suppe mit Gemüse und Schwein. Wir beide waren sehr zufrieden mit unserer Auswahl!

Gesättigt machten wir uns langsam auf den Weg in Richtung unseres Treffpunktes. Da wir noch genug Zeit hatten schauten wir uns noch den Strand direkt am Pier an und haben hier ein faules Schwein entdeckt! Also wortwörtlich ein Schwein… welches am Strand chillte 😂
Wir deckten uns im 7eleven wieder mit Getränken ein und warteten die letzten Minuten auf unseren Shuttle zurück zum Hotel. Nach einer weiteren Achterbahnfahrt über die steilen Wege, waren wir froh, wieder heile am Resort angekommen zu sein.
Hier wartete noch eine kühle Dusche und das gemütliche Bett auf uns!

Korrigiert by Nini