Heute morgen war es soweit. Es stand schon wieder eine Abreise vor der Tür. Heute ging es wieder mit einer Fähre von Langkawi nach Penang bzw. Georgetown. Wir machten uns Reisefertig, packten unsere duftende frische Wäsche zusammen und checkten aus dem Hotel aus. Vor uns lag ein kurzer 30 minütiger Fußmarsch mit den Rucksäcken aufgeschnallt. Auf dem Weg zum Pier, nahmen wir eine kleine Abkürzung durch den dortigen Park in der Stadt. Hier konnten wir auf halbem Wege direkt am Meer drei Otter betrachten, die sich gerade an Land begaben. Als sie uns sahen, waren sie jedoch wieder ziemlich schnell im Meer verschwunden. Wir kamen am Pier an und bereits die Eingangshalle erinnerte uns ein wenig an einen Flughafen. Überall kleine Läden und viele Duty Free Shops. Auch der Sicherheitscheck ähnelte einem Flughafen mit einem Scanner für die Gepäckstücke. Der Warteraum vor den einzelnen Gates bestätigte unsere ursprüngliche Annahme, dass es wie ein Flughafen aufgebaut ist.
Wir mussten hier noch eine halbe Stunde warten, anschließend öffnete der Check-In für unsere Fähre nach Penang! Wir stiegen auf die Fähre und setzten uns auf die zugewießenen Plätze 28 und 29. Die Fahrt dauerte knapp 3 Stunden, dann waren wir auch schon in Penang! Und zwar direkt in Georgetown und nur ca. 30 Minuten zu Fuß von unserem Hotel entfernt. Da mittlerweile aber die Mittagshitze extrem brannte, entschieden wir uns doch für ein Taxi. Diese Fahrt konnte man wohl als die wildeste Taxifahrt überhaupt bezeichnen. Der Fahrer hupte, Fluchte und hat fast alle drei Meter beinahe einen Auffahrunfall gebaut. Nächtes mal vertrauen wir definitiv wieder auf Grab! Nini hat es wieder gar nicht gepackt, mein Tipp: einfach nicht hinschauen, dann geht’s schon. Glücklicherweise sind wir aber heile am St. Giles Hotel – The Wembley angekommen.
Wir checkten also sofort ein als wir im Hotel ankamen und schauten unser Zimmer (Nummer 2020 😉) an. Hier erwarteten uns zwei kleine Goodies vom Hotel – sehr süß! 🙂
Auch der Ausblick von unserem Hotelpool konnte sich sehen lassen!
Um jedoch keine Zeit zu verschwenden, googelten wir sofort wo wir etwas Essen können und was es in Georgetown alles zu sehen gab. Wir fanden viele Artikel über das Berühmte Streetfood, die Streetart und die kleinen Häuschen. Schnell machten wir uns auf den Weg, um dann gegen 14:30 Uhr auch einmal zu frühstücken. Wir entschieden uns für ein indisches Streetfood, welches unglaublich viele und gute Bewertungen auf Google hatte. Als wir dort ankamen verstanden wir auch warum es so viele Bewertungen hatte. Es bildete sich nämlich eine riesige Schlange vor dem Wagen! Da die Sonne aber immer noch unendlich brannte und der Magen knurrte, entschieden wir uns für einen benachbarten Wagen, welcher so ziemlich das gleiche anbot. Wir versuchten dem Standbesitzer klar zu machen, dass wir gerne etwas ohne “Spicy” hätten, was jedoch bei der indischen Küche immer etwas schwierig ist. Am Ende landeten wir also bei Reis mit etwas (viel zu wenig!) Sauce, die aber trotzdem ziemlich scharf war. Vermutlich hat der Koch uns deswegen so wenig drauf getan! Außerdem war noch eine frittierte Hühnerkeule dabei, welche aber wirklich sehr gut war! Das ganze haben wir für 11 RM (Malaysische Ringit), also umgerechnet knapp 2,40 € bekommen. Da konnten wir dann doch nicht meckern 🙂 Wir stapften also gleich nach dem Essen wieder los in die sengende Steppe von Georgetown. Das Thermometer zeigte zwar nur 31°C, es fühlte sich aber wie 40°C an. Das war bisher die schlimmste Hitze auf unserer Reise! Unserem Kreislauf und unserer Haut zu Liebe entschieden wir uns den Besuch des Einkaufszentrums, direkt neben unserem Hotel, vorzuziehen. Wir bräuchten nur wenige Minuten dort hin, dann könnten wir die gekühlte Luft genießen und unserem Körper damit etwas gutes tun! Auf dem Weg zur Mall konnten wir noch die, für Georgetown ganz typischen, kleinen Häuschen und Gassen bewundern. Wir haben uns zwar sehr beeilt zu de Mall zu kommen, für ein paar Bilder fanden wir aber noch Zeit 😊
Ich schnappte mir zwei Eiskugeln im Baskin Robbins und dann begutachteten wir einen Stand von Tupperware. Wir unterhielten uns etwas mit der dortigen Verkäuferin. In Malysia sind die Tupperpartys eher selten, meist aufgrund dessen, dass die Frauen schlichtweg nicht gehen dürfen! Stattdessen findet der meiste Vertrieb über WhatsApp statt, erzählte sie uns.
Wir schlenderten ein wenig durch die Mall und besuchten verschiedene Kleider- und Handygeschäfte. Wir wollten beide einmal unsere Traumhandys in der Hand halten! Und parallel natürlich nach Kleidung shoppen – und so wie es aussieht werden wir hier morgen noch einmal mit Kreditkarte vorbei schauen! 😉
Nach unserem Trip in der Mall machten wir uns wieder auf den Weg ins Hotel, um hier ein wenig zu entspannen und zu warten bis die Hitze draußen langsam nachließ. Danach wollten wir die Stadt wieder unsicher machen! Das haben wir leider nicht ganz geschafft. Wir suchten uns ein nettes japanisches Restaurant zum Essen aus und zu unserem Glück war es nur eine Straße weiter. Hier gab es für mich einen leckeren Salat mit meinem geliebten Sesamdressing und Ente. Nini hatte eine Bowl mit Reis, Teriyaki Sauce und Meeresfrüchten. Dazu gab es jeweils eine Miso Suppe für uns beide und ein Sprudelwasser! Sehr yummy!
Und als kleines Geschenk haben wir eine Weihnachtsmütze bekommen! 🙂 Danach ging es direkt wieder ins Hotel zurück, um unseren Schönheitsschlaf zu bekommen.

Korrigiert by Nini